Krivopedia

Abschrillen: Von den Verfassern des Grimmschen Wörterbuchs übersehenes und durch Wilhelm von Dorten stellvertretend für die deutsche Sprache gerettetes Verb, welches eine durch schrilles Schreien eingeleitete Fluchtbewegung zum Ausdruck bringt. Beispiel einer Verwendung besagten Verbs in der Dichtkunst siehe hier.

Alternativlos: Lieblingswort einer deutschen Politikerin. Was man sonst noch dazu sagen könnte siehe hier. - Ergänzendes zu "Alternativlos" im Sinne eines alternativen Lotterieloses oder auch eines alternativen Schicksals findet man dank Ernst Tirckl-Wolff hier.

Alternativspießertum: Von E. Krivoi-Krokovski entdeckte und beschriebene Abart des -> Bildungsphilistertums. Im Alternativspießertum erscheint der verbohrte Spießergeist in der Maske kettensprengender Weltoffenheit, geistiger Beweglichkeit, mutvoller Fortschrittlichkeit. Näheres siehe hier.

 

Analogkäse: Durch Wilhelm von Dorten mit neuem Begriffe versehenes Wort, welches ursprüngliches irgendwas unbekanntes anderes bedeutete. Die neue Bedeutung findet man hier.

Apfelbaum: Weiß der Teufel, was das ist. - Eine Anregung, darüber nachzudenken, findet man hier.

Arbeit: Je nach Arbeitsbegriff: Arbeit als Tätigsein oder Arbeit als Absitzen von Arbeitszeit; näheres siehe hier. (ausnahmsweise ernst gemeint; die vorhandene Komikkomponente liegt in der Natur der Sache und ist von mir nicht beabsichtigt)

Begondode Ein Mittelding zwischen Sachverhalt und Verhaltenssache und überhaupt schwer zu fassen. Definitionsversuch siehe hier. Klein wenig griffiger wird die Sache, wenn man sie in ihrer Beziehung zu Misswahlen einerseits und Beuteltieren andererseits betrachtet; und auch eine esoterische Herangehensweise kann hilfreich sein. Laut Begondodenforschung waren die Begondoden bereits Gajus Julius Caesar bekannt; näheres siehe unter "Die Begondoden des Gaijus Julius Caesar". - Die "Selbstdarstellung eines Begondodensammlers" erlaubt eine lockere, wennauch wissenschaftlich wenig relevante erste Bekanntschaft mit dem Begondodenphänomen.

Behinderungen [bei vorliegendem Artikel liegt insofern ein leichter Stilbruch vor, als das Gesagte völlig ernst gemeint ist] – Unter „Behinderung“ versteht man im landläufigen engeren Sinn körperliche und seelische Störungen, welche den Betroffenen an einem aktiven Sicheinbringen ins Leben hindern. - Doch nicht nur körperliche und seelische Defekte führen zu solchen Behinderungen und Problemen. Behindert wird man, zum Beispiel, gleichermaßen durch Mangel an Finanz (kann man sehr gut in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion studieren – jedoch nicht nur hier, sondern zunehmend auch in den westlichen Wohlstandsparadiesen – wo alle noch so entwickelte Fähigkeiten einem nichts nützen: man ist zum Darben und Nichtstun verdammt); durch unsensible Umgebung, die stur in ihren Schemen lebt und für nichts individuelles aufgeschlossen ist; weiter durch jede Initiative lähmende Bürokratie; oder auch – was seltener beachtet wird – durch eigene Vorurteile und Festgefahrenheiten; und was es sonst noch für Behinderungsfaktoren gibt. - Der erweiterte Begriff der Behinderung berührt denn auf der einen Seite den Pol der Behinderung durch körperliche Unstimmigkeiten, erstreckt sich über das Ersticken an verhärteter, unsensibler Umgebung bis hin zu dem Pol des „geistig-seelischen Erstickens“ an eigenen Vorurteilen und Festgefahrenheiten. – Skizze zu einer Abhandlung über einen erweiterten Begriff der Behinderung findet man hier.

Beine Zur Fortbewegung dienendes Organ. Anzahl selbiger an einem gegebenen Lebewesen schwankt zwischen 0 (z.B. Fische) und sehr viele (z.B. Tausendfüßler). Genaueres siehe hier. - Außer zur Fortbewegung können Beine in besonderen Fällen auch zur ästhetischen Erbauung dienen oder — im Falle ungünstigen Zusammenwirkens von Fortbewegung und Ästhetik – zu Komplikationen führen.

Bierglas: Ein Gegenstand, welcher, so man nicht aufpasst, leicht kaputtgehen kann. Ein Beispiel siehe hier.

Bilderbuch: Ein Buch, welches - im Gegensatz zum Wörterbuch - Bilder enthält.

Bildungsphilistertum: Von F. Nietzsche entdeckte und beschriebene Form des Philistertums, wo verbohrter Philistergeist in der Maske kettensprengender Weltoffenheit, geistiger Beweglichkeit, mutvoller Fortschrittlichkeit auftritt. Näheres siehe hier. Das Bildungsphilistertum metamorphierte und erweiterte sich im Weiteren zum -> Alternativspiessertum

 

Bild-Zeitung: Als Boulevardblatt getarnte deutsche Satirezeitschrift; näheres siehe hier (Link öffnet in neuem Fenster)

Büroklammer: Im Büro und auch sonstwo benutztes Drahtgebilde, mit dessen Hilfe lose Blätter solcherart zusammengeklammert werden, daß sie nicht mehr lose herumliegen. Im Hinblick auf das Verschlucktwerden siehe hier.

Caesar, Gajus Julius: im alten Rom lebender Mensch, der so komplizierte Sätze schrieb, daß er sich gelegentlich selbst darin verhedderte und der eine Schwäche hatte für Begondoden.

Chaos: Zu beweglichem und erstarrtem Chaos siehe hier

Chrino, Balthasar - Universalgenie mit unbekanntem Schwerpunkt. Teile seiner gesammelten Werke findet man hier.

Dämonen, Geistige Wesen, die sich durch inadäquates Verhalten hervortun und dort, wo sie auftauchen, sich in der Regel außerordentlich störend bemerkbar machen. Zur Illustration sei, wennauch in ungewohntem Blickwinkel, die seinerzeit durch Jesus vollzogene Umquartierung von Dämonen in eine Schweineherde angefügt.

Dauerwelle: Eine Welle von Dauer; näheres siehe hier

Disordinati: Laut vorherrschender Theorie hat sich unser Universum aus dem Chaos herausgestaltet und wird nach Durchlaufen eines Zwischenzustands relativer Ordnung sich in selbigem wieder auflösen. Die Disordinati wollen einen Beitrag leisten, daß dieser nun schon über Gebühr lange sich dahinziehende Zwischenzustand endlich zu einem Abschluß kommt.

Dogge, italienische; dargestellt unter besonderer Berücksichtigung derjenigen von meinem Großvater findet man hier

Edinào: Schwer zu definierendes Etwas, welches sein Entstehen der Rache eines verantwortungslosen Individuums verdankt. Näheres siehe hier

Entkleidung: Wie aus der Vorsilbe „Ent“ ersichtlich geht es bei der Entkleidung um die Entfernung von etwas Vorhandenem. Das ist fast bei allen mit dieser Vorsilbe versehenen deutschen Worten der Fall; außer bei dem vom Sprachgeist versehendlich gebildeten Wort „Entfernung“, welches keineswegs die Entfernung von Ferne bedeutet, sondern gewissermaßen das In-die-Ferne-Schieben, das Hinwegnehmen eines Objektes von etwas zu entblößenden (wieder so ein mißverständlich gebildetes Wort; da es beim Entblößen doch eben darum geht, Blöße zu schaffen und nicht, sie zum Verschwinden zu bringen). Im Falle der Entkleidung geht es also um die Entfernung von Kleidung; und damit es deutlicher und griffiger wird zeigen wir den Prozeß der Entkleidung am Beispiel einer ihm unterzogenen Kellnerin.

Endpunkt: Abschluß einer Bewegung oder eines Prozesses. Nach Erreichen des Endpunkts hört selbige oder selbiger in der Regel auf, Interesse zu wecken; es beginnt entweder eine neue Bewegung, oder aber die große Langeweile. Leuten, die nicht mit Endpunkten umgehen können, sei geraten, ihr Streben asymptotisch auszurichten. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Bewegung nicht als Streben auf einen Endpunkt, auf ein Resultat zu behandeln, sondern als Richtung, und das, was normalerweise Endpunkt ist, als Orientierungspunkt zu nehmen. Siehe hierzu entsprechende Auslassungen von Prof. Krüggelmeier

Equus Lascivus Der Volksbelustigung dienender Tempel in Lutetia (Gallien). Allgemeine Beschreibung sowie Beschreibung einer Darbietung siehe hier

Erfolgreiche Menschen, der sich bewußtlos von unhinterfragten wohlfunktionierenden Umständen tragen lassen und mitunter ganz arg den Faden verlieren, wenn die Umstände plötzlich aufhören, zu ihren Gunsten zu funktionieren. Siehe etwa hier

Ernst Tirckl-Wolff: Zur Art und Weise seines Daseins gibt es verschiedene sich widerstreitende Ansichten. Zweifellos erwiesen ist einzig, daß er als Persönlichkeit noch im Entstehen ist und daß er bis zur endgültigen Abrundung jeweils so beschaffen ist wie grad nötig. – Dokumentation eines entscheidenden biographischen Umbruchs siehe „Von Drachen, Stripperinnen und Schornsteinfegern“. Auch bei Facebook ist er zu finden und freut sich auf Freundschaftsanträge.

Ewig Närrisches: Allhier findet man ein gelahrtes Gespräch über selbiges.

Exponentialrechnung Problematische Fehlentwicklung im Reiche der Arithmetik; Näheres siehe hier.

Fallgruben: Solche Einrichtungen, die man schafft, aufdaß andere hineinfallen. Näheres siehe hier.

Faßbeschwerer: Die Aufgabe eines Faßbeschwerers besteht im Allgemeinen darin, ein Faß zu beschweren, und im Besonderen ein solches Faß, auf dem ein Herold draufsteht.

Fußball-Wir: Das recht rätselhafte "Wir" des Fußballs

Geisteln Von E. E. Krivoi-Krokovski in die deutsche Sprache eingeführtes Verb; näheres siehe hier

Gemeinwohl: Das Wohlergehen aller oder zumindest eines auserwählten Teils von allen, die zu der Gemeinschaft gehören. Von Alters her gilt es als heldenmütig und erstrebenswert, sich selbigem Wohlergehen, das heißt also: dem Gemeinwohle zu opfern. Beispiel eines solchen Opferbestrebens findet man hier

Geschichtsbildende Faktoren Faktoren, welche zum Zustandekommen historischer Ereignisse führen. Beispiel eines solchen Faktors siehe hier

Girlwatching: Eben: Girlwatching

Hübaggio In der altpirathakischen Sprache Bezeichnung für das Nichtvomgerüstfallen eines Maurers.

Hypodem Eben: das Hypodem

Hypsopsyllus Genauer: Hypsopsyllus Huergogkhis yppss.

Karlspreis, Aus den allerverschiedensten Gründen an die allerverschiedensten Menschen und Menschengruppen verliehener Preis. Eine Preisverleihung mit Hindernissen siehe hier.

Keeler, Christine Berühmtes englisches Callgirl. Mutmaßlicher Beginn ihrer Karriere siehe hier

Klassiker: In der heutigen Zeit hauptsächlich vom Bildungsphilistertum benutzter Ausdruck für meist längst verstorbene Schreiber, denen man aus unerfindlichen Gründen das Etikett „bedeutend“ angehängt hat. Selbige „Klassiker“ vertreten nicht selten Sichtweisen, welche für die Bildungsphilister, wenn sie sie verstehen würden, vom Prinzip her inakzeptabel wären; doch da sie sie nicht verstehen, haben sie entsprechend auch keine Probleme damit. – Eine gesprächsweise Behandlung besagten Sachverhaltes findet man hier

König: Mit Risiken verbundener Beruf; siehe etwa Wie ich den König vom Pferd schubste; Die xakrolesischen Könige; König Krüggelmeier; Der König und sein Büchsenöffner; Von Fliegen und Fußschemeln; Von der Unterprivilegiertheit eines Königs; usw....

Königsberger Klöpse: Zu den Königsberger Klöpsen sowie ihrem Verhältnis zum Ding an sich siehe hier

Kranixte: Dichter aus einem Land unbekannter Lage mit unaussprechlichem Namen, dessen Sprache außer den Einheimischen niemand versteht. Veröffentlicht gelegentlich unter dem Pseudonym Raymond Zoller. Als Beispiel für sein Schaffen sei das opus "Lalumba Lalamba" vorgestellt.

Krüggelbammbumm: Altpirathakische Bezeichnung für den -> Stolperfall

Krüggelmeier: Schwer zu identifizierende Persönlichkeit unbekannter Art und Richtung. Irgendein Hotel ist nach ihm benannt; und außerdem war er zwischendurch irgendwo als König tätig. - Gerüchteweise besteht eine gewisse Identität mit dem Herrn Chefredakteur der Klamurke. Bekannt ist, daß er, in Abstand von einem Jahr, zwei Expeditionen in den sogenannten Expeditionsblaster unternahm; wo es ihm dann aber zu nervig wurde. Eine kurze in erwähntem Assoziationsblaster hinterlassene Selbstdarstellung findet man hier.

Kultiviertheit: Siehe hierzu bei Prof. Krüggelmeier

Landung Zumabschlußbringen einer Bewegung. Beispiel einer Landung siehe hier.

Logophilie Von Krivoi-Krokovski entdeckte sexuelle Perversion; näheres über Wesen und Umstände der Entdeckung siehe hier

Marsmenschen bzw. fliegende Untertassen - Marsmenschen und fliegende Untertassen sind so eng miteinander verbunden, daß manche sie miteinander verwechseln oder sogar für identisch halten. Doch identisch sind sie nicht. Was beide so eng miteinander verbindet ist nicht Identität, sondern gegenseitige Abhängigkeit. Nämlich hätten ohne fliegende Untertassen die Marsmenschen kein Beförderungsmittel, und ohne Marsmenschen würden die fliegenden Untertassen nur sinnlos herumstehen. – Umfassende Information sowohl über Marsmenschen als auch über fliegende Untertassen findet man hier (Link öffnet in neuem Fenster).

Nashornfrage Unter „Nashornfrage“ versteht man gemeinhin die Frage bezüglich Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Nashörnern im Tal der Füchse; eine entsprechende kompetente Abhandlung findet man hier. Unbedingt lesenswert auch die von dem Nashornologen Balthasar Chrino verfaßte allgemeine Übersicht über die Problemlage mit vorhandenen und vorhanden sein sollenden Lösungsansätzen. - Sonstige Problemkomplexe, die mit dem Ausdruck „Nashornfrage“ belegt werden könnten, sind weniger von Belang und werden deshalb hier nicht berücksichtigt; erwähnt sei höchstens noch das Nashorn auf der Kuhweide neben dem Rathaus sowie die Nashhornjagd im Schwarzwald. – Näheres zu den Nashörnern als solchen, unabhängig vom Tal der Füchse, siehe hier.

Netzstrumpfpoesie: Von Ernst Tirckl-Wolff und Emil-Emmanuel Krivoi-Krokovski in Zusammenarbeit mit einer gewissen Renata entwickeltes revolutionäres künstlerisches Konzept; Näheres siehe hier.  

Nyeudachniki Ständig wachsende Gemeinde von Individuen, welche, statt ihr Leben zu leben und sich in das allgemeine Leben einzubringen, dazu verurteilt sind, sich an ihrer verhärteten Umgebung die Köpfe einzurennen. Siehe die offizielle Netzpräsenz des Internationalen Verbands der Nyeudachniki. (öffnet in separatem Fenster)

Öffentliches Ärgernis: Öffentliches Ärgernis liegt dann vor, wenn mehrere Personen, deren Anzahl den Tatbestand der Öffentlichkeit erfüllt, sich durch ein gegebenes Verhalten geärgert fühlen, oder aber wenn eine hierzu befugte Person festsetzt, daß sie sich durch selbiges gegebene Verhalten geärgert fühlen können oder sollen. – Was man tun muß, um für Spießer und Alternativspießer zu einem öffentlichen Ärgernis zu werden erfährt man hier. – Sonstige Erörterungen zum Öffentlichen Ärgernis und Spielarten selbigens siehe „Die Schloßbesichtigung“.

Onkel Otto Von Krivoi-Krokovski entdeckte recht abstruse Gestalt; näheres siehe „Über das Dasein und Wirken von Onkel Otto“. Zusätzlich von Interesse vielleicht seine Begegnung mit einer Klapperschlange, mit einem Panther oder mit den Eidgenossen, sowie sein mißglückter Versuch, ein Flugzeug zu entführen.

Papst Erwin (Nicht zu verwechseln mit Erwin Papst) Genauer: Papst Erwin IX

Parteienmetaphysik: Auch unter strammen Atheisten stark verbreitete metaphysische Richtung, die – zumeist unreflektiert – Parteien und ähnliche Gruppierungen als selbständige übersinnliche Wesenheiten verehrt. Näheres siehe Unterhaltung zu besagtem Thema zwischen zwei parteifeindlich und antimetaphysisch gesinnten Zeitgenossen

Perestroika Näheres in der Abhandlung "Die Perestroika vor dem Hintergrund ihrer geistigen Hintergründe"

Philophagie Von Krivoi-Krokovski entdeckte sexuelle Perversion, die ihre Befriedigung im Aufgegessenwerden sucht. Näheres siehe hier

Pose: Vorspiegeln von Tatsachen, welchselbige dem Vorspiegler höchstens der alleräussersten Oberfläche nach bekannt sind (wären sie ihm näher bekannt, würde er nämlich nicht posieren). Näheres zur Beziehung zwischen Pose und Sein siehe hier; von Interesse vielleicht noch eine kurze Anmerkung bezüglich Pose und Fortschritt.

Programm: Zum Nichtdenken legitimierende Einrichtung; näheres siehe hier.

Prominente: kunstreich konstruierte neuzeitliche Götter, die sich von ihren Konstrukteuren und sonstigem in ihrem Gebrauch bewanderten Volks zu allem Möglichen verwenden lassen. Als Beispiel sei angeführt der Einsatz bestochener Prominenter bei der frevelhaften Einführung des Edinào. Siehe auch die Gespräche zur Mythologie des XXI Jahrhunderts (öffnet in neuem Fenster; besagte Gespräche findet man zuunterst auf der Linkleiste)

Querdenker: Zum Nichtdenken legitimierende Qualifikation; näheres siehe hier. - Einen von einem etwas anderen Gesichtspunkt aus unternommener Versuch, die Querdenker doch noch ernstzunehmen, findet man hier.

Reise, italienische Als "Italienische Reise" bezeichnet man gemeinhin eine angeblich von Goethe unternommene Reise nach Italien. Warum diese Reise in Wirklichkeit nicht stattfand siehe hier

Rhinosophie - Laut Balthasar Chrino Kurzform für Rhinocerosophie, eine im Tal der Füchse verbreitete spirituelle Weltanschauung. Ihr Ziel ist es, das Nashorn in seiner Beziehung zum Übersinnlichen zu betrachten. - Einzelheiten folgen im Zuge ihres Entdecktwerdens.

Richtungen: Zu richtigen Richtungen und falschen Richtungen siehe hier

Ruck, schöpferischer Ruck, mit Hilfe welchselbigens man sich über das Gegebene erhebt, um zu sehen, was los ist und somit in die Lage zu kommen, etwas zu verändern. Näheres siehe hier.

Salanen Einstmals an der Schwalbenlinie beheimatetes Volk, welches, nachdem es seine Königin auf deren eigenen Befehl hin in die Sklaverei verkauft hatte, unterging. – Zu letzterem siehe die Abhandlung „Der Untergang der Salanen“.

Schlaf. Periodisches Stilleliegen. Entstehungsgeschichte und Hintergründe des Schlafs siehe hier.

Schlämmer, Horst: Einstiger künftiger deutscher Bundeskanzler und/oder Nobelpreisträger

Schwarzfahren Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel unter Absehen der Entrichtung des entsprechenden finanziellen Beitrags. Einen Bericht über eine kritische engagierte Schwarzfahrerin mit lesenswerten Erwägungen zur Schwarzfahrproblematik findet man hier.

Stolperbeziehung: In der altpirathakischen Sprache durch den -> Stolperfall zum Ausdrucke gebrachte Beziehung.

Stolperfall (altpirathakisch: krüggelbammbumm). Fall oder Kasus in der altpirathakischen Sprache, welcher eine Stolperbeziehung zum Ausdruck bringt.

Tanta Paula: Diejenige, die Onkel Erwin hätte geheiratet haben können und Ähnlichkeit hat mit Jeanne d'Arc und Christine Keeler; näheres siehe hier

Tischhupferei Von Krivoi-Krokovski in die deutsche Sprache eingeführte, wennauch bislang wenig benutzte Bezeichnung für penetrante spektakelhafte Selbstdarstellung. Beispiel einer Tischhupferei im buchstäblichen Sinne siehe hier.

Verlag: Vom deutschen Verbum "verlegen"; eine Tätigkeit also, die darin besteht, daß man einen Gegenstand an irgendeiner Stelle ablegt und anschließend vergißt, wo das genau war. Unter "Verlag" versteht man dabei den Bereich, in welchem man die gesuchte Stelle mit dem gesuchten Gegenstand vermutet und den man zwecks Wiederfinden im Weiteren dann absucht. – Wer, zum Beispiel, die Eigenart hat, zerstreutheitsbedingt seine Geldbörse zusammen mit den eingekauften Lebensmitteln im Kühlschrank abzuladen, für den wird zwischendurch der Kühlschrank zum Börsenverlag.

 

Waschmaschine Die verschiedenen Geräte, die dem Menschen das Leben erleichtern, oder, je nachdem, auch verkomplizieren, haben alle die Eigenart, daß irgendjemand sie erfunden hat und daß andere sie nicht erfunden haben. So auch die Waschmaschine.

Wegsacken: Näheres siehe hier

Wilhelm von Dorten Schwer zu fassende Persönlichkeit. Biographischer Abriß siehe hier. Bei Facebook wurde ihm, da er so häufig zitiert wird, als einer Person des öffentlichen Lebens eine eigene Seite geschaffen.

Winkelried, Eugen, Schweizerischer Nationalheld, der in Wirklichkeit Arnold Winkelried hieß. Allgemeine Anmerkung zum Thema siehe hier. Nicht uninteressant auch seine Begegnung mit dem russischen Nationalrebellen Stenka Rasin.

Wohlgefallen: Eine Unterhaltung über Wohlgefallen und Zumausdruckbringen selbigens findet man hier.

Wörterbuch: Ein Buch, welches - im Gegensatz zum Bilderbuch - Wörter enthält.

Wortmagie: bzw. Magie des Wortes

Xakrolesien: Von Krivoi-Krokovski entdecktes Land mit stark fluktuierendem Königsbestand; Näheres siehe "Die xakrolesischen Könige"

Zwiebel: - Eben: Zwiebel. Siehe hier.

 

 

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