Wilhelm von Dorten:
Gesammelte Werke Band I

Blödsinnig dargebrachte Weisheit

sowie

weisheitsvoll dargebrachter Blödsinn

(Nachfolgende Weisheiten findet man hierselbst auch in Form von Textgraphiken,
die man sich über den Schreibtisch oder dem Nachbarn an die Tür hängen kann
oder auch, den Zeitgenossen zum Ärgernis, bei Facebook oder wo sonst auch immer posten darf)

Nette Programme

Es gibt da Programme,
bei denen man auf dem ersten Blick meinen möchte:
ja, das stimmt, das ist richtig; das packt das Problem an der Wurzel.

Und beim zweiten Blick merkt man:
daß das alles zu gestelzt ist und zu eitelkeitsgetragen,
als daß es in die Wirklichkeit eindringen könnte.

Aber nett isses so oder so.

Sachverhalte außerhalb des gewohnten Breies

An Wunder,
sofern man darunter etwas außerhalb der Realität ablaufendes versteht,
glaube ich nicht;
aber je realistischer ich werde,
desto häufiger bemerke ich Sachverhalte außerhalb des gewohnten Breies,
den wir gedankenlos als "einzig mögliche Realität" zu betrachten neigen.

Authentisch sein

Wenn jemand zu mir sagt, ich soll authentisch sein,
so hab ich keine Ahnung, was das ist und was ich genau machen soll.

Hochsensibel

Wenn ich hochsensibel wäre,
so würde ich mir verbitten,
mich in die Schublade der Hochsensibilität zu verfrachten.

Denn in dem Falle wäre ich viel zu sensibel,
um solches Theater zu verkraften.

Der Mensch als schafähnliches Wesen

Die dem Menschen zustehende Sozialform wäre:

Freier unter Freien.

Da aber das Entwickeln der hierzu nötigen Fähigkeiten unterlassen wurde,
degenerierte der Mensch zu einem schafähnlichen Wesen,
und in immer verrückter werdendem Herdenwirrwarr
strebt er dem Abgrund zu.

Vor lauter Schein das Sein vergessend

Würde jemand zu mir sagen, ich sei der Letzte,
so würde ich ihm antworten,
daß ich an dem Wettbewerb nicht teilnehme
und nur zufällig hier rumstehe und rein zum Plausche zugucke,
wie man sich abmüht,
etwas zu scheinen und darüber völlig das Sein vergißt.

Und ich würde das keineswegs sagen, um ihn zu ärgern
(da er es vermutlich sowieso nicht verstehen würde),
sondern weil ich es wirklich so meine.

Wirklichkeitverdeckende Wörter und sprachlose Wirklichkeit

Man kann,
rein um des Redens oder um der Klugheit willen,
kluge Sätze bilden, in denen Wörter eingebaut sind wie
Geist, Liebe und sonstiges erhaben klingendes.

Doch der Inhalt flieht das um des Redens oder um der Klugheit willen gesprochene Wort;
und so kommt es,
daß wir einerseits in inhaltslosen Wörtern ersticken,
und daß andererseits unsere Wirklichkeit sprachlos bleibt.

Alleingelassen

Der eine steht, alleine, fest wie ein Fels in der Brandung und kämpft in klaren, sicheren Bewegungen mit den Elementen.

Und man findet, daß der sehr stark ist und weiß, was er tut, und daß er das schon machen wird.

Und läßt ihn allein.

***

Der andere krümmt sich, alleine, verzweifelt um Hilfe rufend, hilflos unter dem Ansturm der Elemente.

Und man findet, daß das ein Schwächling ist und daß er es auf keinen Fall schaffen wird. Und läßt ihn allein.

***

Und beide werden sie, alleine gelassen, ein jeder auf seine Weise von den alleine nicht zu bewältigenden Elementen hinweggefegt.


Ernst Tirckl-Wolff

Das dürfte sehr viele betreffen. Man theoretisiert vielleicht etwas herum über "Soziales", "soziale Plastik", "Sozialästhetik", und faktisch lebt man – wie Nietzsche es nannte – 'wie Sandkörnchen neben Sandkörnchen' und geht unabhängig voneinander und jeder auf seine Weise zum Teufel.

Zusammenrottung und Gemeinschaftsbildung

Die Leute dazu zu bringen,
sich zusammenzurotten und dreinzuschlagen ist,
wenn man unter entsprechenden Umständen grad an der richtigen Stelle ist,
extrem einfach.

Die Leute anregen,
daß jeder selbst, ohne abstrakte Theorien und Schlagworte und Emotionen,
von einer problematischen Situation sich ein klares Bild mache
und daß man, sich gegenseitig wahrnehmend, sich gemeinsam um konstruktive Wege bemühe –
iss dafür sehr viel schwieriger und fast nicht machbar;
besonders, wenn durch vorangegangenen kollektiven Tiefschlaf eine Situation bereits so festgefahren ist,
daß es schon sehr großen Willensaufwands bedarf,
um nicht zu verzweifeln und durchzudrehen.

Staunenerregender Weltenwahnsinn

So manche von der Wahnsinnsherrschaft in die Enge Getriebene,
die ihr Weinen hinter Gelächter zu verstecken pflegten,
dürften vor lauter Staunen ob des ins Kraut schießenden Schwachsinns
inzwischen selbst das Weinen verlernt haben.

Nordpolwirtschaft

Da es am Nordpol keine Zwiebeln gibt,
müssen die Eskimos sich von Eisbären ernähren,
und die Eisbären von Eskimos.

Gäbe es am Nordpol aber auch keine Eisbären,
so wären die Eskimos längst verhungert,
wieauch ohne Eskimos
die Eisbären wegen Nahrungsmangels ausgestorben wären.


Ernst Tirckl-Wolff

Sollte es aber richtig sein, daß man ist, was man ißt, so würde solches doch aber bedeuten, daß die Eskimos Eisbären sind und die Eisbären Eskimos? Und wenn die Eskimos Eisbären sind und die Eisbären Eskimos, so würde das im Weiteren bedeuten, daß am Nordpol Kannibalismus herrscht? Dem müßte man doch einen Riegel vorschieben! Das geht doch nicht!


Wilhelm von Dorten

Willst du nicht in die Berge zu deinen Drachen zurückkehren? Mit deinen Sophismen gehst du mir langsam auf die Nerven.

Verrücktheitsherrschaft

Was ist eigentlich besser –
wenn das Geschehen diktatorisch von verrückten Politikern bestimmt wird,
oder demokratisch durch Gemeinschaften verrückter Einzelner?
Bei den Politikern kommen, wie mir scheint, hinter der Verrücktheit wirkende Hintergedanken besser zum Tragen, während bei der Demokratie Gedanken und Hintergedanken der Einzelnen sich zu einem wirren Brei vermischen und nur die vorherrschende Verrücktheit übrigbleibt.
So oder so: es wird chaotisch.

Weiss von nichts

Ich glaube,
daß seinerzeit im Nazi-Deutschland tatsächlich die meisten " von nichts wußten ":
weil sie nämlich das, was um sie herum vorging, in treuer Staats- und Mediengläubigkeit für normal hielten und nichts dabei fanden.

Später,
als dann Teile des damaligen Geschehens sich auch für die öffentliche Meinung als "schlecht" und "widermenschlich" herausstellten,
erinnerten sie sich nur noch daran, daß ihnen nichts Ungewöhnliches aufgefallen ist.

Das dürfte bei den Heutigen nicht viel anders sein.

Absurdologie

Absurdologie ist eine Wissenschaft,
welche der unseren Alltag durchdringenden unbewußten Absurdität Sprache verleiht,
aufdaß sie, indem sie sich ausspricht, sich auflöse.

Wie der Buddhismus das Nirwana,
so strebt die Absurdologie ein absurditätsfreies Dasein an
und arbeitet somit unablässig an der Auflösung ihrer Daseinsberechtigung.

Kokettieren mit Fortschrittlichkeit

Wer sich ernsten Sinnes glaubt,
plätschert oftmals bloß,
selbstverliebt mit seiner Fortschrittlichkeit kokettierend,
in irgendwelchen Seitenarmen des Mainstream herum.

Vernünftig unterhalten kann man sich fast nur noch unter Schelmen.

Unbekümmerte Aufrechte

Ich sag einfach bloß, was ich denke.

Möge ein jeder es sich anhören oder nicht anhören
und gegebenenfalls daraus machen, was er will.

Sollte sich versehentlich eine Anhängerschicht bilden,
so würde ich die so gründlich durcheinanderschütteln,
daß sie von mir abfällt.

Versiegelungsritual

Wenn man schon alles weiß,
ist es angenehm,
Vorträge zu halten vor einem Publikum,
welches auch schon alles weiß,
und welches somit auch weiß,
wie gut man ist und das einem deshalb die rechte Ehre erweisen kann.


Ernst Tirckl-Wolff

Doch warum muß ein Publikum, welches sowieso schon alles weiß, sich Vorträge anhören? Da es doch keinerlei Aufschlüsse zu Neuem zu erwarten hat?


Wilhelm von Dorten

Es geht in diesem Falle nicht um Aufschlüsse zu Neuem, sondern, im Gegenteil, um ein erhebendes gemeinsames Sicheinschließen in dem, was man schon weiß. Eine Art Versiegelungsritual ist das: in würdiger Gemeinsamkeit mit dem Publikum versiegelt der Redner das gemeinsame Wissen um das gemeinsame Auserwähltsein.


Ernst Tirckl-Wolff

Verstehe

Vom Hinterherhinken

Fast alle hinken wir den Forderungen unserer Zeit ganz arg hinterher.

Ich auch.

Bloß merke ich es.

Vom unveredelbaren Blödsinn

Niederer Blödsinn,
der sich nicht zu höherem Blödsinn verarbeiten läßt,
belastet nur.

Ausrutschkunst

Wer auf einer Bananenschale ausrutscht,
wird auch eine Apfelsinenschale nicht verschmähen.

Von Königen und Bäumen

Könige sind wie Ameisen:
wenn sie könnten,
würden sie auf Bäume klettern.

Ermüdende Alltagskomik

Die Komik des Daseins ermüdet.

Gibt's noch irgendwo etwas,
das man ernstnehmen kann?

Um Hinweise wäre ich dankbar.

Beruhigung durch Privatwahrheiten

Da Ungewißheit lähmt
und vertrauten Alltagstrott aufsprengende Wahrheit schmerzhaft sein kann,
erfindet man sich seine eigenen Wahrheiten,
mit denen man die Ungewißheit überspielt
und sich gegen dem Behagen abträgliche Wahrheit abkapselt.

Welterrettung durch gedankengetragenen Blödsinn

Gedankenloser Ernst und gedankenloser Blödsinn sind beides Blödsinn.

Sinnvolle Zutat zu dem trüben Brei unserer Heutigkeit
kann einzig und allein
nur aus klarer Gedanklichkeit heraus entstandener Blödsinn sein;
denn nur er ist in der Lage,
uns zu der verlorengegangenen Fähigkeit
des gedankendurchsetzten Ernstes wieder hinzuleiten.

***

Was uns sonst noch retten könnte – wüßte ich nicht zu sagen.
Sieht schlimm aus.
Echt.

Vergnüglicher Stumpfsinn

Manches Volks
hat sich in solchem Maße
in Bücherweisheit und Autoritätshörigkeit verheddert,
daß kaum noch Platz bleibt für eigene Denkbewegung.

Solche können,
wenn man sie richtig zu nehmen weiß,
zu einem unversiegbaren Quell vergnüglichen Unsinns werden.

Mensch und Tier

Wodurch unterscheidet sich der Mensch vom Tier?

Das Tier lebt, seinen Instinkten folgend, unverändert seine Tierheit,
während der Mensch in der Lage ist, einen solchen Unsinn zu produzieren,
daß selbst die Götter staunen dürften.

(Wenn ich Gott wäre, hätte auch ich unbedingt den Menschen geschaffen. Denn er ist sehr kurzweilig.

Vielleicht gucken die Götter in lustiger Runde zu, wie die Menschen in wichtigtuerischem Gemache ihren Unsinn produzieren, und halten sich die Bäuche vor Lachen.)

Von der normalen Verrücktheit

Unser heutiges Weltgeschehen
ist ein Amalgam aus Absurditäten und Verrücktheiten;
und innerhalb dieses Amalgams
bilden sich Herde konzentrierter Verrücktheit,
in welchen sich Menschen
mit entsprechenden Affinitäten und ungenügendem innerem Halt herumtummeln.

Da nun das Verrückte zunehmend als das Normale betrachtet wird,
verwischen sich allmählich die Grenzen,
und auch die konzentrierte Verrücktheit
findet ihren normalen Platz im normalen Alltagsleben,
während der Platz des Verrückten
durch die verschiedenartigsten Äußerungen des gesunden Menschenverstands eingenommen wird.

Besoffene Geister

Als ob irgendwelche besoffene Geister die Luft durchzucken würden.

Wenn's wenigstens interessante Geister wären.

Dumpf und muffig sind sie; aber doch zappelig, wie Maden im Misthaufen.

Echolos

Manchmal,
wenn man merkt, daß man echolos ins Blaue hinein agiert,
agiert man trotzdem weiter:

weil einem nichts anderes übrigbleibt.

Die Beine des Esels

Hätte der Esel zweiunddreißig Beine,
so wäre seine Beinzahl eine Zweierpotenz;
und von dieser Warte aus gesehen
bliebe er genau der gleiche Esel wie mit seinen vier Beinen.

Unschädlichmachen klar formulierter Gedanken

Klar formulierte Gedanken
verlieren ihre störende Klarheit,
wenn man sie als Zitate
anerkannten Autoritäten in den Mund legt.

Durch fleißiges gläubiges Zitieren
gerät der ursprüngliche Inhalt in Vergessenheit,
und das Zitat wird zur aufnahmefähigen Wortlarve,
in die man jeden beliebigen Sinn oder Unsinn hineinstopfen kann.

Vom Wiederholen des Wahren

Goethe meint,
man müsse das Wahre ständig wiederholen,
um dem Gelaver der offenbar bereits damals aktiv lavernden Massenmedien
und der offenbar bereits damals ungeniert alles vereinfachenden und verzerrenden öffentlichen Meinung
entgegenzuwirken.

Ich aber sage euch:

Nicht wiederholen soll man das Wahre:
– in immer wieder neuen Worten muß man es aussprechen;
denn sonst lernt das Volks,
unbekümmert von dem Begriff, der bei dem Worte ist,
den Wortlaut auswendig und plappert ihn nach;
gewöhnt sich daran wie an eine langweilige Sonntagspredigt,
und alles bleibt beim Alten.

So man aber aus dem unmittelbaren Verstehen heraus
das Wahre in immer neuen Worten von immer neuen Seiten aus darstellt,
so wird das Volks sich immer wieder aufs Neue ärgern,
und manchereiner erhält so einen Anstoß zum Selberdenken.

Von der Veredelung der Dummheiten

In Rohform sind die
im trüben Breie der Alltagskloake
wirr ineinander verkeilte Dummheiten des Zeitgeistes
nur schwer zu verkraften.

So man sie aber vom Breie befreiet und aus der Verhedderung löset,
aufdaß man sie in Reinkultur vor sich habe,
so kann man sie,
sich selbst und anderen zum Plausche,
in die verschiedensten Richtungen hin weiterentwickeln
zu prachtvollem Glanze vergnüglicher Absurdität.

Dem Fachmann ist keine Dummheit zu dumm;
schnell krempelt er die Ärmel hoch,
und – eins, zwei, drei – macht er sie noch dümmer.

Sinn für Komik

Um in rechtem Sinne unserem heutigen Weltgeschehen gerecht werden zu können,
muß man als verantwortungsbewußter Zeitgenosse bestrebt sein,
einen gesunden Sinn für Komik zu entwickeln.

Mit solchem Sinne begabt,
erkennt man,
daß manche Dinge nicht wert sind, daß man über sie lästert,
und daß man durch exzessives Lästern
ihnen wieauch ihren Veranstaltern
zuviel Ehre erweiset.

Begondodenneutral

Für mich ist nicht von Belang, ob jemand Begondoden sammelt oder nicht.

Ich selbst sammle nicht; aber ich empfinde mich dadurch weder besser noch schlechter als solche, die sie sammeln.

Wenn ich aber von Begondodensammlern penetrant als Mensch zweiter Klasse betrachtet werde, weil ich keine Begondoden sammle; oder als Begondophob beschimpft, weil ich es gewagt habe, mit irgendeiner Sichtweise von irgendwem, der zufällig Begondoden sammelt, nicht einverstanden zu sein; oder weil ich nicht gegen die weltweite Unterdrückung der Begondodensammler protestieren will – so werd ich leicht mal nervös.

Mitunter sogar aggressiv.

Von Göttern und Schaufelbaggern

Hätte die Erde die Form eines Schaufelbaggers,
so müßte man sich fragen,
woher denn die Götter den Schaufelbagger kannten?

Denn der Schaufelbagger
wurde erst durch den Menschen geschaffen;
und den Menschen gab es noch nicht,
als die Götter die Erde schufen.

Auf Verstehen beruhende Anerkennung

Sinnvoll kann nur solche Anerkennung sein,
die auf aktivem Verstehen beruht.

Auf Gedankenlosigkeit und Gewohnheit beruhende veräußerlichte Anerkennung
kann sich unter Umständen für alle Beteiligten noch hemmender auswirken
als gedankenlose gewohnheitsmäßige Nichtanerkennung.

Bei dem heute vorherrschenden Tiefschlaf
entsteht Anerkennung oder Nichtanerkennung sowieso meist durch Zufall:
wer mit wem beim Schlafwandeln auf welche Weise grad zusammenstößt.

Vom Anderssein

So du in ehrgeiziger Originalitätssucht krampfhaft bemüht bist, anders zu sein als andere –
hast du gute Chancen, daß man dich als originell betrachtet und als fortschrittlich.

So du aber locker und unverkrampft in eigener Weise und in eigenem Stil
eigene Gedanken äußerst,
die sich zufällig mit keiner der offiziellen Sichtweisen decken –
sieht man dich als schrullig und fremdartig.

So oder so bekommt ein jeder genau das, was er sucht:

Der Ehrgeizige – Anerkennung,
und der in unbekümmerter Aufrechte um Klarheit sich bemühende – Klarheit.

Fortschrittliches Auf-der-Stelle-Treten

Wer aber sich tragen läßt
von fortschrittlichen Strömungen
oder fortschrittlichen Autoritäten hinterherläuft –
der ist vom wahren Fortschreiten noch sehr weit entfernt
und bietet in seiner Art
nur eine Metamorphose des Auf-der-Stelle-Tretens.

Sozialbeton

Man mag ja sagen,
daß die Qualität eines Gemeinwesens sich daran zeigt,
wie Alte, Kranke und Schwache integriert werden.

Doch was ist mit solchen Demokratien,
die im Verlaufe des Fortschritts solche Hindernisse aufbauten,
daß nicht einmal die Stärksten und Gutwilligsten
sich in das Gemeinwesen einbringen
und menschenwürdig leben können?

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© Raymond Zoller

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