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Von Idioten und Frauenquoten

Unterhaltung zwischen

und

Ernst Tirckl-Wolff

Raymond Zoller

unter Mitwirkung eines anonym bleibenden Teilnehmers

X

Raymond Zoller

Frauenquote bei der Zuteilung von Arbeitsplätzen ist allein für sich genommen schon Quatsch; und übertroffen wird dieser Quatsch noch dadurch, daß man det mit „Gleichberechtigung“ in Verbindung bringt. Mit Gleichberechtigung hat das nix zu tun; hat überhaupt nix mit Geschlecht zu tun. Nicht das Geringste.

Bei der Zuteilung von Arbeitsplätzen geht es um Fähigkeiten; um die Frage, ob der oder die Betreffende für die jeweilige Tätigkeit geeignet ist. Um sonst gar nix geht es; auch nicht ums Geschlecht.

Mit ihrem Gender-Mainstream versuchen diese fortschrittlich-welterretterischen Idioten, das biologische Geschlecht als Tatsache abzuleugnen (bis vor Kurzem dachte ich, dieser Irrsinn würde nur in Schweden wüten; iss aber nicht so. Das scheint auch schon so eine Art Doktrin in der EU zu sein).

Viel einfacher und vor allem die Sache treffend wäre es, das Geschlecht als Kategorie dort beiseitezulassen, wo es partout nicht hingehört.

So zum Beispiel bei der Zuteilung von Arbeitsplätzen.

Aber det iss diesen Spinnern vermutlich zu logisch und zu wenig fortschrittlich


X

Der Idiot bist leider Du. Deine Anmerkungen sind an Borniertheit nich zu toppen mein Lieber. Das hilft dir jetzt argumentativ nicht, aber deine Anmerkungen zu dem Thema sind so von vorgestern dass ich sicher bin, dass dir mit Argumenten eh nicht zu helfen ist.


Raymond Zoller

Da hast du zweifellos recht.


Ernst Tirckl-Wolff

Meine Denkfähigkeit ist zu wenig entwickelt, als daß ich der Argumentation von X in ihrem Verlaufe folgen könnte; aber daß du ein Idiot bist ist sicher richtig.


Raymond Zoller

Richtig


Raymond Zoller

Kurze ernstgemeinte Zusatzbemerkung: Zu Zeiten, als die Frauen tatsächlich unterdrückt waren, hätte man eine Frauenquote als hilflosen, wennauch nicht sehr intelligenten Beitrag zur Bekämpfung eines realen Mißstands deuten können.

Heute aber, wo in den hier in Rede stehenden Ländern die Frauen nicht mehr unterdrückt sind und vor dem Hintergrund des „Gender Mainstream“, ist das bloß dümmliches Fortschrittsgebaren oder Schlimmeres.

Zu Zeiten aber, wo der Fortschritt aus in Fortschrittspose gefordertem und begangenem Unsinn besteht, bin ich lieber Reaktionär. Zieh es insgesamt vor, mich auf meine Vernunft zu verlassen; ganz egal, wie idiotisch das von der Fortschrittspose aus wirken mag.

Dies hatte ich, entgegen ursprünglicher Absicht, noch sagen wollen.

Raymond Zoller